Analoge Schaltungstechnik von Kato-Unitrack-Weichenantrieben
Polarisierte Richtungsimpulse (1)
Im N-Bahn-Magazin 1/92 und 03/05 wurde das Kato-Unitrack-Gleissystem vorgestellt.
Unter der Überschrift "Eigenwillige Elektrik" sind damals Besonderheiten bei den elektrischen Weichenantrieben kommentiert worden. Werner Kraus erklärt nachfolgend die beim KATO Gleissystemen angewandte Einspulen-Gleichstrom-Technik und bietet Lösungsvorschläge für analoges und digitales Stellen der Kato-Weichen auch ohne die Verwendung der KATO-Weichenschalter an. Zunächst geht es um die Bedienung mit handelsüblichen Tastern.
Den kompletten Beitrag zur Anlagenelektrik des N Bahn Magazin 1/2010 finden Sie hier.
Nachfolgend möchten wir Ihnen vier Varianten zur Weichenschaltung aufzeigen:
Variante 1:
Ersatz des Kato-Weichenschalters durch einen zweipoligen Schalter mit Mittelstellung und zwei Taststellungen. An den Anschlusspunkten A und B hinter dem Brückengleichrichter können weitere Schalter angeschlossen werden. Durch die selbsttätige Rückfederung in die neutrale Mittelstellung wird die Weiche gewissermaßen endabgeschaltet.*

Variante 2:
Ersatz des Kato-Weichenschalters durch zwei zweipolige Drucktaster. Auch hier wirkt die Rückstellfeder des Tasters durch zwangsweises Öffnen der Kontakte in Ruhelage als Endabschaltungsersatz. Die Taster dürfen im Stellpult versehentlich nicht gleichzeitig gedrückt werden (können). Darauf ist besonders zu achten, wenn man das Schaltungsprinzip auf automatische Steuerung durch den Zug überträgt, wobei die Schalter durch monostabile Relais zu ersetzt sind, die über einen Gleiskontakt ausgelöst werden.*

Variante 3:
Ersatz des Kato-Weichenschalters durch zwei einpolige Momenttaster T1,T2. Hierbei ist eine elektronische Hilfsschaltung mit zwei Transistoren TIP 121 (Tr1, Tr2), zwei Dioden 1 N 4002
(V1, V2) und zwei Widerständen von je 1 k0hm (R1, R2) notwendig.*

Variante 4:
Ersatz des Kato-Weichenschalters durch zwei einpolige Momenttaster T1, T2 mit nachgeschaltetem Weichenmotor-Baustein LA 010 von Lenz Elektronik. Damit braucht man dann keine eigene Elektronikplatine - wie in der Variante 3 benötigt - anzufertigen.*

* Quelle: N Bahn Magazin Ausgabe 1/2010
Polarisierte Richtungsimpulse (1)
Im N-Bahn-Magazin 1/92 und 03/05 wurde das Kato-Unitrack-Gleissystem vorgestellt.
Unter der Überschrift "Eigenwillige Elektrik" sind damals Besonderheiten bei den elektrischen Weichenantrieben kommentiert worden. Werner Kraus erklärt nachfolgend die beim KATO Gleissystemen angewandte Einspulen-Gleichstrom-Technik und bietet Lösungsvorschläge für analoges und digitales Stellen der Kato-Weichen auch ohne die Verwendung der KATO-Weichenschalter an. Zunächst geht es um die Bedienung mit handelsüblichen Tastern.
Den kompletten Beitrag zur Anlagenelektrik des N Bahn Magazin 1/2010 finden Sie hier.
Nachfolgend möchten wir Ihnen vier Varianten zur Weichenschaltung aufzeigen:
Variante 1:
Ersatz des Kato-Weichenschalters durch einen zweipoligen Schalter mit Mittelstellung und zwei Taststellungen. An den Anschlusspunkten A und B hinter dem Brückengleichrichter können weitere Schalter angeschlossen werden. Durch die selbsttätige Rückfederung in die neutrale Mittelstellung wird die Weiche gewissermaßen endabgeschaltet.*
Variante 2:
Ersatz des Kato-Weichenschalters durch zwei zweipolige Drucktaster. Auch hier wirkt die Rückstellfeder des Tasters durch zwangsweises Öffnen der Kontakte in Ruhelage als Endabschaltungsersatz. Die Taster dürfen im Stellpult versehentlich nicht gleichzeitig gedrückt werden (können). Darauf ist besonders zu achten, wenn man das Schaltungsprinzip auf automatische Steuerung durch den Zug überträgt, wobei die Schalter durch monostabile Relais zu ersetzt sind, die über einen Gleiskontakt ausgelöst werden.*
Variante 3:
Ersatz des Kato-Weichenschalters durch zwei einpolige Momenttaster T1,T2. Hierbei ist eine elektronische Hilfsschaltung mit zwei Transistoren TIP 121 (Tr1, Tr2), zwei Dioden 1 N 4002
(V1, V2) und zwei Widerständen von je 1 k0hm (R1, R2) notwendig.*
Variante 4:
Ersatz des Kato-Weichenschalters durch zwei einpolige Momenttaster T1, T2 mit nachgeschaltetem Weichenmotor-Baustein LA 010 von Lenz Elektronik. Damit braucht man dann keine eigene Elektronikplatine - wie in der Variante 3 benötigt - anzufertigen.*
* Quelle: N Bahn Magazin Ausgabe 1/2010



